

In einer Welt im Wandel braucht jede Institution, ob staatlich oder privatwirtschaftlich, ein stabiles Fundament, das zugleich ein Maximum an Beweglichkeit und Anpassungsfähigkeit ermöglicht. Einen wichtigen Baustein dieses Fundaments bildet eine moderne IT- und Telekommunikations-Infrastruktur. BWI wird in den kommenden zehn Jahren die gesamte nichtmilitärische IT- und Telekommunikations-Infrastruktur der Bundeswehr auf den neuesten Stand bringen. Diese große Aufgabe geht BWI im Leistungsverbund an.
BWI IT-Geschäftsführer Klaus Hahnenfeld geht zum 30. Juni 2010 in den Ruhestand. Sein Nachfolger ist Dr. Georg Wilmers, derzeit Leiter Personal-, Sozial- und Zentralangelegenheiten im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg).
Unter den 96 Messeständen der 24. AFCEA-Fachausstellung war der BWI-Auftritt einer der meistbesuchtesten. Die BWI etabliert sich damit als fester Bestandteil der bedeutendsten IT-Veranstaltung im Bundeswehrumfeld. Neben vielen interessierten Bundeswehrangehörigen ließen es sich viele der prominenten Gäste nicht nehmen, persönlich beim BWI Leistungsverbund vorbeizuschauen.
Am 1. Februar präsentierte die Bundeswehr zum ersten Mal öffentlich das Ergebnis der SASPF-Einführung im Deutschen Heer. Bei der 1. Panzerdivision in Augustdorf demonstrierten Vertreter aus BMVg und Heer gemeinsam mit der BWI und SAP die Leistungsfähigkeit der neuen Software in der Praxis.
Im vergangenen Jahr hat die BWI mehr als 10.000 Nutzer in der Bundeswehr mit SASPF (Standard-Anwendungs-Software-Produkt-Familien) ausgestattet. Wesentlicher Bestandteil war dabei ein Teilprojekt in der Territorialen Wehrverwaltung mit dem vier Wehrbereichsverwaltungen, 56 Bundeswehr-Dienstleistungszentren und deren 158 Servicecenter grundlegende Funktionalitäten in den Bereichen Umweltschutz, Liegenschaftsmanagement, Rechnungswesen und Beschaffung der auf die Anforderungen der Bundeswehr angepassten SAP-Lösung erhielten. Die Anwender können nunmehr einen Großteil ihrer Aufgaben mit der neuen Anwendungsplattform erledigen. Das verbessert die Verarbeitung und den Fluss der Informationen. Jeder Datensatz existiert heute nur noch einmal im System, dies vermeidet Redundanzen, optimiert die Abläufe und macht die Arbeit transparenter.
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