
Das Weitverkehrsnetz (WAN) ermöglicht die Kommunikation zwischen den einzelnen Liegenschaften der Bundeswehr. Die BWI hat das WAN für die Bundeswehr (WANBw) von Grund auf neu aufgebaut. Nun stellen wir der Bundeswehr ein modernes Glasfaserkabelnetz zur Verfügung und betreiben es für sie. Um dieses Netz ausfallsicher zu machen, wurden zwei Leitungsnetze aufgebaut, die unabhängig voneinander (redundant) sind. An das rund 6.000 Kilometer lange WAN-Kernnetz sind die 50 wichtigsten Liegenschaften der Bundeswehr direkt über Glasfaserkabel angeschlossen, alle übrigen werden über so genannte LWL-Subringe mit dem Netz verbunden.
Mit dem Weitverkehrsnetz haben wir eine einheitliche und erweiterbare Plattform geschaffen. Sie gewährleistet die Kommunikation und den Datenverkehr zwischen den Liegenschaften und zu den zentralen Betriebseinheiten, wie den Rechenzentren, den Betriebskompetenzzentren (BKZ) und dem User Help Desk.
Das zentrale und einheitliche WANBw löst eine Vielzahl von historisch gewachsenen und zumeist vorhabensorientierten Einzelnetzen innerhalb der Bundeswehr ab. Begleitend dazu vereinfachen wir das Netzwerk-Management, indem wir die WAN-Verwaltung in unseren BKZ zentralisieren. Zentrale Netzübergänge, zum Beispiel zu Nato-Staaten und Dienststellen im Ausland, stellen wir bereit.
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Beim Aufbau des neuen Weitverkehrsnetzes für die Bundeswehr (WANBw) spielten Sicherheitsaspekte eine zentrale Rolle. Das von der BWI aufgebaute und der Bundeswehr zur Verfügung gestellte WANBw ist deutlich sicherer als die Vorgängernetze. Laut HERKULES-Vertrag muss das WANBw bestimmte Sicherheitsanforderungen erfüllen, die den sogenannten IT-Basisschutz gewährleisten.
Die Betriebskompetenzzentren (BKZ) betreiben und steuern zentral die nichtmilitärischen Kommunikationsplattformen der Bundeswehr und die Sprachdienstleistungen im Inland. Das Netzkontrollzentrum (NKZ) überwacht und steuert speziell die Netze der Bundeswehr (WAN und LAN). Die BKZ beseitigen Störungen und fungieren wechselseitig als Backup.