
Das IT-Projekt HERKULES
Das Projekt HERKULES ist auf zehn Jahre angelegt und hat ein Volumen von rund 7,1 Milliarden Euro. Mit der Vertragsunterzeichnung Ende 2006 erhielt die BWI den Auftrag, die gesamte nichtmilitärische Informations- und Kommunikationstechnik der Bundeswehr zu modernisieren und zu betreiben.
Der BWI Leistungsverbund
Zur Umsetzung des Projekts HERKULES gründeten Bundeswehr, Siemens und IBM den BWI Leistungsverbund. Er besteht aus der BWI Informationstechnik GmbH und den beiden Gesellschaften BWI Systeme GmbH und BWI Services GmbH.
Die Gesellschafter
Die BWI Informationstechnik GmbH hat drei Gesellschafter: Die Bundeswehr hält 49,9 Prozent der Anteile, die Siemens AG 50,05 Prozent und die IBM Deutschland GmbH ist mit 0,05 Prozent beteiligt. Die BWI Systeme GmbH liegt zu 100 Prozent bei der IBM Deutschland GmbH, die BWI Services GmbH vollständig bei der Siemens AG.
Die Mitarbeiter
Insgesamt zählt die BWI knapp 2.800 Mitarbeiter. Rund die Hälfte der Beschäftigten kommen von der Bundeswehr, die anderen von Siemens, IBM oder vom freien Markt.
Die Standorte
Hauptsitz der BWI ist Meckenheim bei Bonn. Alle Bundeswehr-Standorte, die von der BWI betreut werden, liegen in Deutschland. Dazu zählen rund 1.500 Bundeswehr-Liegenschaften. Die BWI betreibt drei zentrale Rechenzentren (RZ) und ist mit 22 Servicecentern (SC) und drei Techniker-Standorten in der gesamten Republik vertreten. Zehn Standorte des Auskunfts- und Vermittlungsdienstes (A&V-Dienst), vier User Help Desks (UHD) und drei Betriebskompetenzzentren (BKZ) komplettieren das engmaschige Betreuungsnetz.
BWI Informationstechnik GmbH
Auf dem Steinbüchel 22
53340 Meckenheim
Telefon: 02225-988-0
E-Mail: info(at)bwi-it.de