
Die global vernetzte Welt bietet heute nahezu unbegrenzte Möglichkeiten der Kommunikation und des Datenaustausches. Auf fast alle Informationen kann jederzeit, an jedem Ort ohne Verzug zugegriffen werden. Doch wie die meisten großen Errungenschaften hat auch diese Technik ihre Schattenseiten: Cyber-Kriminalität und -Sabotage sind allgegenwärtig. Sie verursachen weltweit enorme materielle und ideelle Schäden. Ihre wichtigsten Helfer: Unzureichend gesicherte Internet- und E-Mail-Zugänge, unkontrollierte Datenschnittstellen sowie Sorglosigkeit und mangelndes Problembewusstsein der Nutzer.
Die IT-Infrastruktur der Bundeswehr ist über die Jahre aus einer Vielzahl von Einzellösungen erwachsen. Diese Situation stellte ein Gefährdungspotenzial für die gesamte Datensicherheit der Bundeswehr dar. Während die BWI den Zielbetrieb plant und verwirklicht, unternimmt sie daher besondere Anstrengungen, die IT-Sicherheit zu erhöhen und zu garantieren.
Bundeswehr und BWI haben gemeinsam ein umfassendes IT-Sicherheitskonzept erarbeitet. Vier Schutzziele stehen dabei im Mittelpunkt: Vertraulichkeit, Integrität, Verbindlichkeit und Verfügbarkeit. Das Konzept berücksichtigt alle Aspekte der IT-Sicherheit und reicht bis hin zu verbindlichen Verhaltensrichtlinien für den Nutzer.
Bedeutung IT-Sicherheit
Störungen oder Ausfälle der IT richten jährlich allein in Deutschland Schäden in Milliardenhöhe an. Abgesehen vom wirtschaftlichen Schaden könnte die Bundeswehr ein Angriff auf ihr IT-System besonders treffen.