Messebesucher erleben BWI als Innovationstreiber

Mit einem vollständig neu gestalteten Messestand hat sich die BWI in diesem Jahr auf der AFCEA-Fachausstellung präsentiert. Das Konzept des Auftritts spiegelte die „neue BWI“ wider – ein Unternehmen im Wandel, das sich neben seiner Rolle als innovativer IT-Dienstleister der Bundeswehr zum IT-Systemhaus des Bundes mit Aufgaben bei der IT-Konsolidierung entwickeln wird.

Nicht mehr klassischer Messestand, sondern Kreativ- und Arbeitsraum, der viele Möglichkeiten bietet, Ideen zu entwickeln und den Besuchern vorzustellen: Mit diesem veränderten Standkonzept hat die BWI für hohe Aufmerksamkeit bei der 31. Ausgabe der AFCEA-Fachausstellung gesorgt. Unter dem Motto „Innere und äußere Sicherheit 4.0 – Schlüssel zur digitalen Souveränität“ fand die Messe erstmals nicht mehr in der Stadthalle Bad-Godesberg, sondern im Maritim Hotel in Bonn statt. „Unser Ansatz war es, die BWI auch visuell als Unternehmen im Wandel darzustellen, das derzeit mit einer neuen Strategie aktiv seine Zukunft als Innovationstreiber für die Bundeswehr und als Dienstleistungszentrum-IT des Bundes gestaltet“, so Raphaela Lorsbach aus der Abteilung Communications & Marketing, die für die Neugestaltung des Messeauftritts verantwortlich zeichnete.


So bot eine als Whiteboard nutzbare Wand des BWI-Standes an den beiden Messetagen viel Raum für Kreativität, um in Kundengesprächen die neue Struktur der BWI entstehen zu lassen. Auf großes Interesse stieß bei den Besuchern beispielsweise die kundenorientierte Organisationsstruktur, mit der sich das Account Management auf die neuen Aufgaben eingestellt hat, um zusätzliche Anforderungen bedienen zu können. Zudem zeigten die Experten der BWI auf einem digitalen Display Lösungen für den Arbeitsplatz der Zukunft – etwa ein Mobile Device Management, das zusammen mit einem Appstore eine Lösung für die Virtuelle Desktop Infrastruktur bietet.

 

Von der Idee zur Innovation

Nicht nur optisch war der Messeauftritt auf Zukunftsaufgaben ausgerichtet. Auch inhaltlich drehte sich alles darum, wie die BWI aktiv das IT-System der Bundeswehr weiterentwickeln möchte. Eine wichtige Funktion kommt in diesem Zusammenhang dem neuen BWI Innovationsmanagement zu. Die Abteilung wird sich intensiv darum kümmern, dass aus Ideen und Konzepten Realisierungsprojekte werden, die Eingang in das Portfolio der BWI finden und so zur Wertschöpfung beitragen.

„Wir verstehen uns dabei nicht nur als Ideengeber, sondern auch als Moderatoren. Wir möchten allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine übergreifende Plattform bieten, um durch ihre Kreativität zum Erfolg unseres Unternehmens beizutragen“, beschreiben Frank Hornbach und Jens Muschner ihre neue Aufgabe. „Dazu wollen wir auch Kooperationen mit Partnern aus der Wirtschaft und der Wissenschaft eingehen.“

 

Flexibles Arbeiten in einer sicheren Umgebung

Ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf dem Thema Mobility. Das von der BWI gezeigte Mobile Device Management ist dabei die Voraussetzung, die mobiles Arbeiten mit Blick auf das besondere Sicherheitsbedürfniss der Bundeswehr möglich macht. Es bietet eine stabile IT-Architektur, die ein zentrales Management der Endgeräte erlaubt und den Nutzern die Arbeit an jedem Ort und auf jedem Endgerät bietet. „Wir setzen dazu auf die Lösung SecurePIM des Münchener Unternehmens Virtual Solution AG, die einen maximalen Schutz bis zur Geheimhaltungsstufe VS-NfD bietet und vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zertifiziert ist“, weiß Matthias Lenz, Leiter des Clusters Mobility.

Mit der für Apples Betriebssystem IOS konzipierten App ist es möglich, sicherheitskritische Daten zu bearbeiten oder auszutauschen. Das erlaubt den flexiblen und sicheren Zugriff auf Businessfunktionen wie Mail, Kontakte, Kalender und Dokumente. „Damit kann eine Vollintegration in das Bundeswehr-Arbeitsumfeld erfolgen, die auch Gruppen-Audio- und Video-Besprechungen über Skype for Business einschließt“, so Lenz weiter. „Die Bundeswehr möchte solch eine Lösung einsetzen. Wir sollen sie schon 2018 skalierbar für bis zu 100.000 Endgeräten und verschiedenen Sicherheitsstufen bereitstellen.“

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